24 Stunden in Mannheim

Mannheim gehört zu den dynamischsten Städten des Südwestens. Aber wie tickt die Rhein-Neckar-Metropole? Um das herauszufinden, zeigt eine 90-minütige Doku einen kompletten Tagesablauf in Mannheim – vor und hinter den Kulissen.

Die 90-minütige Doku von Rolf Lambert nimmt den Zuschauer mit auf eine unterhaltsame Reise durch einen 24-Stunden-Tag. Der Film taucht ein in unterschiedlichste Lebenswelten und Milieus einer Stadt mit 330.000 Einwohnern, die aus rund 170 Nationen stammen. Er stellt Menschen vor, die das Mannheimer Räderwerk am Laufen halten, die Tag für Tag ihren Job machen, ohne sich deshalb als kleines Rädchen zu fühlen. Er eröffnet unerwartete Zugänge in öffentliches und nicht-öffentliches Leben einer Stadt, die so bodenständig wie weltoffen ist und deren Zentrum sich in Quadrate aufteilt.

Mit Mannheim porträtiert die SWR-Doku eine Metropole, in der Zuwanderung Tradition hat. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges kamen Franzosen, Niederländer, Portugiesen und Polen, um die zerstörte Stadt wieder aufzubauen. Ab den 1960er Jahren zogen Italiener, Griechen und später Türken zu, um in den Industriebetrieben zu arbeiten. Mittlerweile arbeiten dort ihre Enkel. In eindrucksvollen Luftaufnahmen und nahe dran an den Mannheimern präsentiert der Film bildmächtig die unterschiedlichsten Gesichter einer durch und durch bunten Stadt. Der für den Film komponierte Soundtrack trifft den Ton, der Schnitt Rhythmus und Dynamik Mannheims.

 

ZURÜCK