DREI WEGE NACH SAMARKAND

3 x 60 Min., Digital Beta, 16:9,
Produktion für BR & ARTE


Siebzig Jahre gehörte Zentralasien zur Sowjetunion. Mit deren Kollaps wurden die Sowjetrepubliken Usbekistan, Kirgisien, Tadschikistan, Turkmenistan und Kasachstan als neue Staaten unabhängig. So entstand 1991 zwischen China, Afghanistan und dem Kaspischen Meer eine „neue" Region, die indes uralt ist. Hier verlief die Seidenstraße. Als Schmelztiegel vieler Völker, als riesige Landbrücke zwischen Ost und West verband Zentralasien seit altersher Orient und Okzident. Heute geht die Region durch eine Zeit des Umbruchs und sucht zwischen sowjetischem Erbe, Go-West und einer Rückbesinnung auf den Islam eine neue Identität. Drei 60-Minuten-Filme nähern sich jeweils vom äußersten Rand Zentralasiens dem legendären Samarkand.

Drei Filme entdecken
Teil 1: Die Spur des Propheten
Teil 2: Die Spur der Seide
Teil 3: Die Spur der Reiter

Film 1 nähert sich Samarkand von Westen durch die Wüste Turkmenistans. Auf der „Spur des Propheten" thematisiert er die Islamisierung Zentralasiens.

Film 2 kommt von Osten, aus Tadschikistan und Kirgisstan. Er bewegt sich der „Spur der Seide" entlang und zeigt, wie der Handel der Seidenstraße die Region prägte.

Film 3 beginnt im sibirischen Norden an der russischen Grenze und führt auf der „Spur der Reiter" durch die Steppe Kasachstans bis Samarkand. Er thematisiert die tiefe Zäsur, die die mongolischen Reiterhorden und später die russisch-sowjetische Zeit in die islamische Kultur Mittelasiens schnitten. Er zeigt, wie der Islam überlebt hat, wie und warum er heute wieder auflebt.

Alle Folgen enden im Herzen der Region, wo sich einst die Routen der Seidenstraße kreuzten, wo Weltenherrscher Timur seine islamische Prachtstadt bauen ließ, wo sich Völker und Kulturen der Region wie unterm Brennglas finden - in Samarkand.

ZURÜCK

Für den Inhalt dieser Seite ist eine neuere Version von Adobe Flash Player erforderlich.

Adobe Flash Player herunterladen