Europa

VOM MONT BLANC ANS MITTELMEER – DIE FRANZÖSISCHEN ALPEN – SWR & ARTE – 2021-2022

Teil 1 : Unten hohen Gipfeln, 45 Min.
Teil 2: Der Sonne entgegen, 45 Min.

Zwischen dem Mont Blanc und der Cote d´Azur erstreckt sich eine Landschaft voller Kontraste.
Gletscher leuchten über wüstenhaften Hochtälern. Einsame Dörfer sind verbunden durch spektakuläre Verkehrswege. Die französischen Alpen: eine dünnbesiedelte Bergwelt, gleichzeitig ein fragiler Kulturraum, der sich wandelt.

Mit neuen Ideen und viel Enthusiasmus gestalten die Menschen, die hier zu Hause sind, die Zukunft ihrer Berge. Eine Biobäuerin kultiviert exotische Gewürze, eine Parkrangerin stärkt die Widerstandskraft von Steinböcken und mit schwimmenden Inseln bereichern junge Wissenschaftler das Unterwasserleben in Stauseen.

Ein Film von Pia Grzesiak und Rolf Lambert
Kamera: Bertrand Delapierre
Schnitt: Manfred Linke
Redaktion: Susanne Gebhardt
Eine Produktion von Along Mekong Productions, Heidelberg,
im Auftrag des Südwestrundfunks

EIN WINTER IM SCHWARZWALD – SWR – 2020

Die Winter im größten Mittelgebirge Deutschlands sind gemeinhin rau und in den Höhenlagen häufig schneereich. Doch in der Tendenz werden sie wärmer. Der Klimawandel bringt immer häufiger Stürme und Regen statt Schnee. Was für manche Menschen im Schwarzwald eine echte Herausforderung bedeutet.

Die Dokumentation zeigt das größte Mittelgebirge Deutschlands im besonderen Licht eines Winters, der kommt und geht, in dem auf Schneefall Tauwetter folgt, in dem Wärme- und Kälteperioden in rascher Folge wechseln – eine Kulturlandschaft in Zeiten des Klimawandels.
Ein Film von Pia Grzesiak und Rolf Lambert Kamera: André Götzmann Schnitt: Manfred Linke Redaktion: Susanne Gebhardt Eine Produktion von Along Mekong Productions, Heidelberg, im Auftrag des Südwestrundfunks

DER SCHWARZWALD RUND UMS JAHR – SWR & ARTE – 2019-2020

Teil 1: im Winter und  Frühjahr
Teil 2: im Sommer und Herbst

Der Schwarzwald ist die einzige deutsche Landschaft, die in allen europäischen Sprachen mit einem unmittelbar „empfundenen“ Bild verknüpft ist, dem des dunklen und undurchdringlichen Waldes. Dabei ist das heutige Landschaftsmosaik aus Wald und Weiden, Hochmooren und Feuchtheiden, Streuobstwiesen und Rebhängen von Menschen geschaffen. 

Der Schwarzwald ist vielerorts geschützt und überall in Veränderung. Angesichts des Klimawandels gilt es, ihn für Tourismus und Waldbau, für wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz gleichermaßen zukunftstauglich zu machen. Der Film stellt Menschen vor, die sich den Herausforderungen stellen: kreative Tüftler, Naturwissenschaftler, Landwirte, Start up-Gründer, Menschen, deren Ideen und Projekte einen neuen Blick auf den Schwarzwald bieten. Ein Holzbauer erklärt, was für ihn Nachhaltigkeit bedeutet, junge Biologen untersuchen, wie sich Wildtiere und wachsender Tourismus vertragen können, ein Erdbebenforscher testet die weltweit empfindlichsten Seismometer in einem abgeschiedenen Schwarzwaldtal, ein Biowinzer setzt angesichts des Klimawandels auf neue Rebsorten – und auf Trüffel.

Ein Film von Pia Grzesiak und Rolf Lambert
Kamera: André Götzmann
Schnitt: Manfred Linke
Redaktion: Ulrike Becker, Susanne Gebhardt
Eine Produktion von Along Mekong Productions, Heidelberg,
im Auftrag des Südwestrundfunks, in Zusammenarbeit mit Arte
© 2020

24 STUNDEN IN MANNHEIM – SWR – 2017

Der Takt der Stadt von Morgengrauen durch den Tag und die Nacht – Mannheim gehört zu den dynamischsten Städten des Südwestens. Aber wie tickt die Rhein-Neckar-Metropole? Um das herauszufinden, zeigt eine 90-minütige Doku einen kompletten Tagesablauf in Mannheim – vor und hinter den Kulissen.

Der Film taucht ein in unterschiedlichste Lebenswelten und Milieus einer Stadt mit 330.000 Einwohnern, die aus rund 170 Nationen stammen. Er eröffnet unerwartete Zugänge in öffentliches und nicht-öffentliches Leben einer Stadt, die so bodenständig wie weltoffen ist und deren Zentrum sich in Quadrate aufteilt.

Mit Mannheim porträtiert die SWR-Doku eine Metropole, in der Zuwanderung Tradition hat. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges kamen Franzosen, Niederländer, Portugiesen und Polen, um die zerstörte Stadt wieder aufzubauen. Ab den 1960er Jahren zogen Italiener, Griechen und später Türken zu, um in den Industriebetrieben zu arbeiten. Mittlerweile arbeiten dort ihre Enkel. In eindrucksvollen Luftaufnahmen und nahe dran an den Mannheimern präsentiert der Film bildmächtig die unterschiedlichsten Gesichter einer durch und durch bunten Stadt. Der für den Film komponierte Soundtrack trifft den Ton, der Schnitt Rhythmus und Dynamik Mannheims.